Published Juli 14th, 2009

Charakterporträts

hochrangiger Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. Oder zumindest deren geistiger Verwandtschaft.

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Die Porträtierten mögen mir den Vergleich verzeihen…

Published August 11th, 2008

Santorini

Im Süden der Kykladen, etwa 100km nördlich von Kreta, liegt ein kleines Archipel namens Santorini. Die Hauptinsel Thira mit ihren vielleicht 15 000 Einwohnern hat eine sichelförmige Gestalt und bildet mit ihren gegenüberliegenden Schwesterinseln Thirasia und Aspronisi einen Krater – die Caldera. Die beeindruckenden Steilküsten fallen bis zu 300m senkrecht zum Meer ab und am Kraterrand gleichen die Ortschaften schneebedeckten Gipfeln. Angeblich gibt es auf Santorini mehr Esel als Menschen. Und nicht wenige bringen die Insel immer wieder mit der Legende von Atlantis in Verbindung…

   Auf der anderen Seite der Insel liegt Perrissa (Perissa) an einem langgezogenen Lavastrand. Der Ort ist beliebt bei Rucksacktouristen, Individualtouristen und leider auch vermehrt bei Pauschaltouristen. Doch bislang hat er seinen Charme bewahrt. Viele Tavernen sind seit Jahrzehnten Familienbetriebe und nur die öfter wechselnden trendigen Bars am Strand zeugen von dem Konkurrenzkampf der Haupteinnahmequelle der Insel – nachdem die letzte Tomatenfabrik geschlossen wurde…- dem Tourismus. Eine dieser Tavernen ist “The Volcano”. Hier kann man sich davon überzeugen, dass die griechische Küche deutlich mehr zu bieten hat als pampiges, neutral schmeckendes Moussaka. Offensichtlich werden hier nur beste und frische Zutaten verwendet und liebevoll zubereitet. Die Taverne wird seit 20 Jahren von den Brüdern Giannis und Mehmet geführt. Die Damen des Hauses zaubern griechische Köstlichkeiten auf den Tisch. Die Söhne Orhan, Yilmaz und Irfan kümmern sich mit ihren Vätern freundlich um die vielen Gäste (hier ist selbst voll wenn woanders gerade eine Handvoll Gäste speist). Die Familie arbeitet 16 Stunden am Tag. Im Sommer. Auf die Frage, was sie denn im Winter machen, kommt grinsend die Antwort: “Schlafen !” Ein anderes Urgestein ist Spyros. Der Bäcker an der “Hauptstrasse” wirbt mit handgemachtem Brot und ein Blick in seine Backstube ist ein erfreulicher Kontrast zu dem, was man von Bäckerketten hierzulande mittlerweile gewohnt ist. Außer den verschiedensten Brotsorten hat Spyros jedoch noch ein anderes As im Aermel: Seine Suessigkeiten! Vom hervorragenden Baklava bis hin zu einer Koestlichkeit, die man annaehernd mit Cremeschnecken beschreiben koennte gibt’s hier alles, was den Aufenthalt zu einem kulinarischen Highlight und einem kalorienmaessigen Desaster macht. 2749449208_2aa600bb04.jpg Wer sich zur Unterkunft gegen ein Hotel und fuer ein Appartment entscheidet wird evtl. bald die Bekanntschaft von Francesco machen. Francesco ist 2 Jahre alt –Aussehen und Benehmen liessen eher auf 5 schliessen – und hat die Ira Studios fest im Griff. Auch wenn auf dem Papier Nikita und Flora das Sagen haben, so ueberzeugt einen Francesco bald vom Gegenteil. Wie auch immer – man muß den kleinen Racker moegen – und er arbeitet eifrig an seiner multilingualen Kommunikation.  Es waere durchaus verstaendlich, wenn an dieser Stelle eine gewisse Saettigung eintritt (der sogenannte DIA-Vorfuerhungseffekt). Aber der Vorteil dieses Mediums ist, dass man ja einfach die Seite schliessen oder wechseln kann. Fuer diejenigen, die sich zum Abschluss davon ueberzeugen wollen, dass man die Zeit auf Santorin auch wirklich geniessen kann, gibt es hier eine kleine Zugabe.

Published Juni 25th, 2008

Vienna 2008

Samstagmorgen 7.00 Uhr: Tasche ins Auto, Dach auf, die neue Coldplay druckfrisch in den Player, Lautstärke hoch und ab nach Wien. Nach 4 Stunden Fahrt im Hotel eingecheckt und der erste Eindruck ist durchaus überraschend: Der gemeine Wiener schlechthin ist ein freundlicher Mensch !
Wer hätte das gedacht ?! Und gewarnt hat einen auch niemand. Wie soll man nun damit umgehen…

Bereits bei unserer ersten Erkundungstour durch die Stadt wird uns schnell klar, daß wir den Stadtplan besser in der Tasche lassen oder zumindest nur in einer dunklen Ecke studieren. Ansonsten haben wir gleich wieder einen netten Wiener an der Hacke der uns unbedingt den Weg zeigen oder am besten gleich mitnehmen will.

Ob es wohl eine Art “EM- Schulung” gab ?! Haben wir die Welt “zu Gast bei Freunden” 2006 wohl auch so verblüfft ?! Und wollen die Ösis deshalb nur nicht mal wieder hinten anstehen…?!

Wie auch immer: Der erste Tag in Wien verläuft störungsfrei. Die erste “Eitrige” am Hohen Markt ist ne Weltmacht (die gleich folgende 2. auch), Ottakringer ist inoffizielles Fanbier, das Bermudadreieck erinnert mich ein wenig an Frankfurt-Sachsenhausen, und um die Verblüffung komplett zu machen gesellen sich zu netten Ösis auch noch nette Lüdenscheider. Das wird mir alles zuviel.

Sonntag ausschlafen und frühstücken im Innenhof unseres Hotels. Wenn die 80% Regenwahrscheinlichkeit auch weiterhin mit blauem Himmel und Sonne verbunden sind solls uns mal schön recht sein.
Wir nehmen die Trambahn zur Fanmeile und schaun uns die Lage mal vor Ort an.
Schön gemacht haben sie das, die Ösis, muß man sagen. Aber nicht gerade die Hölle los.
Die ersten Stände haben schon zumachen müssen, weil es sich nicht lohnt.

Wir laufen weiter zum Museumsquartier -feine Sache das !!
Vor allem der Lomoshop ist, auch wenn er gerade umgebaut wird, eine Macht !!
Nach ausgiebigem Studium müssen wir eine Holga einpacken und auch noch ein Schnellstudium absolvieren. http://shop.lomography.com/shop/

Wieder draußen erwartet uns der erste Regen. Jetzt geht’s wohl los…
Aber wenig später ist schon alles vorbei und das Wetter ist wieder bestens geeignet, um unseren Zug durch die Gemeinde fortzusetzen. Die meisten Geschäfte haben geöffnet und bis auf einen kleinen Zwischenfall (“Können Sie mal den Mann mit dem Zopf auf dem Stephansplatz suchen…”) keine weiteren Vorkommnisse. Später erneuter Versuch der Fanmeile ein wenig Stimmung zu entlocken
(es spielen Tschechen gegen Türken) aber die Begeisterung hält sich in Grenzen.
So zieht es uns zur zweiten Halbzeit doch wieder ins Cassablanca. Und irgendwie sind wir auch gar nicht überrascht dort ein paar bekannte Gesichter zu sehen. Also was solls, trinken wir halt noch ein Ottakringer mit den Lüdenscheidern…

 

Montag ist erstmal Umzug angesagt – Hotelwechsel – 3 Straßen weiter.
Dann geht’s los zum Schottentor: Stimmung erleben – Leute anschauen – den Tag genießen.
Wir treffen tatsächlich ein paar Bekannte zufällig in der Stadt – unfassbar – Gruß an Schurli und Jürgen. Ein asiatischer Künstler gibt ein gebührendes Motiv für das erste Bild mit der Holga ab.
Nach einem kleinen (ebenfalls)asiatischen Imbiß und einem Ottakringer gibt’s ein Wiener Schnitzel (soviel Zeit muß sein). Entertainment dazu bieten jede Menge singende Österreicher. Der Spaß sei ihnen gegönnt: Sie werden nicht mehr lange Grund zum singen haben…
Als kleines Highlight sei noch der deutsche Fanbus erwähnt:
Ein alter, englischer Doppeldecker komplett in schwarz-rot-gold und mit einer Mörderanlage,
der durch die johlende Ösimenge fährt und spielt:

Dieses Jaaaahr
geht das Fussballwunder weiter.
Wir sind daaaa
und wir werden Europameister.

Aber so richtig können die Ösis sich darüber gar nicht freuen – komisch…

Nun gehts los zum Stadion und unterwegs klingt es zum ersten Mal: “So gehen die Österreicher, Ösis gehen so, so geh’n die Ösis und die Ösis gehen so …”(sorry –wers nicht erlebt hat kanns leider nicht nachvollziehen –ich weiß…).
Dieser Gesang wird uns die nächsten Stunden begleiten. Wie schön !
Die Fahrt ins Stadion verläuft unspektakulär und reibungslos. Wie schauen uns das Gelände an und begegnen einem Haufen “VIPs” (und solchen, die es werden wollen…).
Gerüchten zufolge ist auch Hansi Müller doch noch ins Stadion gekommen.
Die Österreicher sind noch immer bester Laune und glauben an Wunder. Hansi Krankl läuft wie angeschossen durch die Gegend (für alle Nicht-Fußball-Interessierten: Das ist so eine Art Österreichischer Franz Beckenbauer in Hemdsärmeln, der angeblich mal gegen Deutschland eingenetzt hat; aber das war in der südamerikanischen Provinz und zählt nicht wirklich)

Nun ja – behandeln wir den Rest kurz und schmerzfrei:
Deutschland fährt in einem hochklassigen Spiel einen hochverdienten Sieg ein (oder so ähnlich) und wir können aufatmen, daß wir uns nicht die nächsten 20 Jahre unqualifiziertes Gerede anhören müssen.

Nach dem Spiel geht’s ordnungsgemäß noch einmal zum Hohen Markt und nach 30 Minuten Wartezeit haben wir auch schon unsere Käsekrainer – Entschuldigung:
A Eitrige mit an Buckel und Schiss, dazu a Krokodüh und a 16er Hülsen !
Entertainmentmäßig lassen sie die Wiener auch hier nicht lumpen und servieren uns ein paar Einheimische Pseudo-Kick-Boxer, die sich untereinander duellieren.
Übler geht’s 3 Straßen weiter ab, wo die Polizei nach Schlägereien ein paar Gassen komplett abgeriegelt hat. Dadurch wird uns fast der Zugang zu unserer “Stammkneipe” verwehrt – aber da wäre uns nicht viel entgangen: Um diese Zeit muß man das wohl nicht mehr haben…

Mit dem Nachtbus bzw. der letzten Tram geht’s ins Hotel. 

 

Dienstag lassen wir unseren kleinen Trip gemütlich mit einem kleinen Frühstück im Altenheim (naja – der Speisesaal des Hotels ist – ähm – gewöhnungsbedürftig) und diversen koffeeinhaltigen Getränken im MÖBEL (sehr netter Laden übrigens) ausklingen. Dann wird noch eine kleine Runde durch die Stadt gedreht (ein legendäres Shirt erworben, leider Käsekrainer ausverkauft, dafür lecker Süppchen im RAMIEN).
Den Abschluß macht – wie könnte es anders sein: Ein netter Wiener ! Genau genommen eine Wienerin in Uniform, die uns trotz mächtig überzogener Parkzeit noch einmal laufen/fahren lässt und uns eine gute Fahrt wünscht.

Man kann bei so viel Freundlichkeit wirklich nicht mehr ausschließen, daß wir da noch einmal hinfahren. Wer hätte das gedacht…

 

Published Juni 1st, 2006

Bangkok

BANGKOK – LOVE IT OR HATE IT….and we DO love it !!

Bangkok (wörtlich übersetzt: Dorf im Pflaumenhain, thail. offiziell Krung Thep Mahanakhon [kru?t?ê?p máh??-nák?on], Thai: ?????????????, kurz Krung Thep, ???????? – meist übersetzt mit Stadt der Engel) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ein besonderes Verwaltungsgebiet. Es hat den Status einer Provinz (Changwat) und wird von einem Gouverneur regiert.

Die Hauptstadt hat 6,859 Millionen Einwohner (2006). Sie ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 11,571 Millionen Menschen (2006).

Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster) sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes. Das Nationalmuseum in Bangkok ist das größte seiner Art in Südostasien.

In Bangkok ist auch die Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (UNESCAP) beheimatet.

Die Zeit zu UTC beträgt +7 Stunden. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt +6 Stunden im Winter und +5 Stunden im Sommer, da es in Thailand keine Sommerzeit gibt.

 

Published Mai 1st, 2006

Golf von Siam

Der Golf von Thailand, ehemals Golf von Siam, auf Thailändisch: Ao Thai (???????), ist Teil des Südchinesischen Meers und damit ein Randmeer des Pazifischen Ozeans, das im Westen und Norden von der ca. 2600 km langen Küste Thailands, im Osten von Kambodscha und Vietnam und im Südwesten von Malaysia umschlossen wird.