Published Juni 24th, 2008

Der Eisbach zu München

Der Eisbach als linke Ableitung der Isar ist der stärkste Bach im Englischen Garten in München.

Der Bach gehört zu einem Verbund von Stadtbächen, die sämtlich aus der Isar gespeist werden und größtenteils unterirdisch die Münchner Altstadt und das Lehel durchfließen. Er tritt am südlichen Rand des Englischen Gartens in unmittelbarer Nähe des Hauses der Kunst zutage. Gut 2 km weit fließt er im Osten der Parkanlage parallel zur Isar und mündet etwa 500 m unterhalb der John-F.-Kennedy-Brücke von links in den Fluss zurück.

Eine Steinstufe an der Austrittsstelle des sehr wasserreichen und schnell fließenden Eisbaches erzeugt ganzjährig eine etwa halbmeterhohe „stehende“ Welle, die von Kanuten und Flusssurfern genutzt wird und bei Wellenreitern auch international bekannt wurde. Offiziell ist Baden und Surfen im Eisbach jedoch wegen Unfallgefahr verboten.

Die Eisbach-Surfer im englischen Garten haben sich längst zu einer Münchner Touristenattraktion gemausert.
Amerikanische Reiseführer lotsen ihre Leser zur Brücke an der Prinzregentenstraße neben dem Haus der Kunst, die Surfer sind Stadtrundfahrten einen Stopp wert, und der Münchner Wellenschlag ist inzwischen sogar weltweit zu hören – im Videoportal „YouTube“ gibt es mehrere Clips mit den Stunts der Eisbach-Surfer, anfeuerndes Johlen der Zuschauer inklusive.
Damit könnte es bald vorbei sein.
Die für den Englischen Garten zuständige staatliche Schlösser- und Seenverwaltung plant, künftig das Surfen auf dem Eisbach – das bislang zwar nicht erlaubt, aber geduldet wurde – zu verbieten. Aus Sicherheitsgründen.
 
Dagegen läuft die Initiative „Rettet die Eisbachwelle“ Sturm. Im Internet sammeln die Anhänger der Surfer Unterschriften, um das Verbot zu verhindern – wenn nötig, mit einem Bürgerbegehren. Bislang haben die Initiatoren bereits über 10 000 Unterschriften gesammelt, im Halbstundentakt kommen neue hinzu. Nicht nur aus München, aus ganz Deutschland, England, USA, Argentinien, Brasilien.

Ausschlag für das möglich Verbot gaben zwei tödliche Unfälle im Eisbach in diesem Sommer: Im August waren kurz hintereinander ein 27-jähriger Student aus Australien und ein 61-Jähriger Münchner ertrunken – allerdings nicht beim Surfen. „Es ist noch nie ein Surfer am Eisbach ertrunken“, argumentiert

die Initiative „Rettet die Eisbachwelle“.

 

Published Mai 21st, 2008

Meisterfeier des FCB

Nun gut – nun ist es also wieder passiert: Die Bayern sind Meister.

Sie holen sich die Schale ab – wie jedes Jahr – und machen ihren Autokorso – wie jedes Jahr – werden auf dem Marienplatz von ein paar Fans gefeiert – wie jedes Jahr – um dann im P1 ein wenig die Sau rauszulassen – wie jedes…..aber das sagte ich bereits.

Aber irgendwann !!! Irgendwann !!! IRGENDWANN holen wir die Schale nach Schalke !

In diesem Sinne: Glück auf

Ein Meister der Herzen