Published November 12th, 2013

Brooklyn Diaries Pt. II

eastvillage

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Tag 2 beginnt, wo der vorherige aufgehört hat: Am Broadway. Von hier aus schlendern wir durchs East Village. Hier bestätigt sich mal wieder, dass gerade solche Viertel, die ihre besten Zeiten schon eine geraume Weile hinter sich haben, durchaus einen gewissen Reiz ausüben können. Für uns besonders interessant ist natürlich auch “Little Bombay” mit seinen vielen Indischen Restaurants.

Den kleinen Snack zwischendurch gibt’s dann jedoch woanders: Katz Delicatessen! Hier gibt es das vielleicht berühmteste Pastrami Sandwich der Welt. Um mitreden zu können essen wir NATÜRLICH eines. Und man kann sagen was man will: Das ist ein Erlebnis… (Und nicht vergessen: Send a Salami to Your Boy in the Army!)

katz

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Als nächstes führt unsere Route quer durch Greenwich Village in etwas angesagtere Gefilde: Meatpacking District. Nach einem Aperitiv im “Pastis” (Nomen est Omen und Henri B. schmeckt an jedem Ort auf dieser Welt) kommen wir zu einem weiteren Highlight: Spice Market! Ein sehr angesagter Laden in einem hippen Viertel. Sehr dunkel. Sehr gemütlich. Sehr coole Musik. Fantastische Küche. Eine grossartige, asiatische “Crossover-Karte” mit unzähligen spannenden Gerichten. Toll.

lane

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An Tag 3 kommen wir zu einem mit Spannung erwarteten Besuch an einem der bekanntesten Orte der Welt. Der NYSE – einigen vielleicht besser bekannt unter ihrer Adresse: Wall Street! Über den Bekannten eines Bekannten haben wir die Ehre, das Zentrum der globalen Finanzmärkte nicht nur von aussen betrachten zu können. Wir dürfen ins Allerheiligste und finden uns nach Sicherheitskontrollen wie am Flughafen auf dem Parkett wieder. Das hat schon was… Nach fast 2 Stunden Aufenthalt und langen und sehr interessanten Gesprächen mit den handelnden Personen, ist dann endlich auch der US Shutdown beendet und der Senat hat einen Kompromiss im Haushaltsstreit gefunden. Wer will da an einen Zufall glauben…?!

koffergeheimnis

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Nach einer ausgiebigen Runde im Financial District, einer weniger ausgiebigen Runde beim WTC (911 Memorial etc. aufgrund eines fürchterlichen Baustellenchaos eher unschön und anstrengend), laufen wir zurück über den Broadway “uptown”. Nach einem gemütlichen Fussmarsch biegen wir irgendwann noch einmal ins East Village ab, um nach einem Brooklyn Lager erneut “Little Bombay” aufsuchen. Aber diesmal mit Hunger und grosser Lust auf Curry… Wir werden nicht enttäuscht!

Auf dem Heimweg wollen wir noch eine Kleinigkeit fürs Frühstück einkaufen. Macht uns dieser Supermarkt doch tatsächlich die Tür vor der Nase zu. Und das um 22:50 Uhr. SERVICEWÜSTE BROOKLYN sag’ ich da nur…

Published November 8th, 2013

Brooklyn Diaries Pt. I

Das ist es also: Dieses New York. Man hat ja schon gar so viel davon gehört. Gelesen. Gesehen.

Man glaubt fast die Stadt bereits zu kennen, ohne jemals dort gewesen zu sein (jaja, ich war noch niemals in New York, lalala…). Filme, Bilder, Berichte, Musik… Und nun ist es ENDLICH soweit.

Abends angekommen am JFK fahren wir, nachdem die leidige Einreiseprozedur erledigt ist, mit dem Taxi nach Blackbush zu unserer Bleibe für knapp 2 Wochen. Die Spannung steigt, wieviele von den sehr unterschiedlichen Infos zu dem Viertel (noch) den Tatsachen entsprechen. Und tatsächlich erinnert unsere Strasse vielmehr an gutbürgerliches Vorstadtleben als an brutale Bandenkämpfe rivalisierender Latino-Gangs.

Nach einem kleinen Rundgang, um die Lage zu erkunden und Frühstück einzukaufen, gibt es noch ein “Brooklyn Lager” und dann wird früh geschlafen. Denn am nächsten Tag haben wir eine große “Exkursion” geplant.

brooklyn

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Ausgeschlafen, nach einer Tasse Tee, machen wir Bekanntschaft mit “Mr. Rabbit” auf dem Nachbargrundstück, ehe wir losmarschieren und die Myrtle Ave. entlang einen Großteil von Brooklyn durchqueren. Wir bekommen einen ersten Eindruck der verschiednen Viertel (Bushwick, Bedford Stuyvesant, Clinton Hill, Fort Greene, Brooklyn Heights,Dumbo…) und ihren unterschiedlichen Bewohnern. Aus unserem Latino Viertel (ich weiss noch immer nicht, ob der Begriff politisch korrekt ist…) kreuzen wir Gegenden mit fast ausschliesslich jüdischer Bevölkerung, begegnen in vielen Strassen ausnahmslos farbigen Bewohnern, um letztlich in Brooklyn Heights den ersten Blick auf die Skyline von Manhattan zu geniessen. Wow!

brooklynheights

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Zu diesem Zeitpunkt haben wir bereits 8km Fussweg hinter uns, den ersten Bagel in einem Deli in Bushwick gefrühstückt, die erste Halal-Bude getestet und eine Pre-Paid-Karte fürs iPad organisiert.

halal

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Unser Weg führt uns über die Brooklyn Bridge (welch ein Klassiker) nach Manhattan.

brooklynbridge

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Eine Runde durch Chinatown erweist sich als ganz lustig, aber nicht spektakulär. Ebenso verhält es sich mit dem kleinen, abenteuerlichen Imbiss, den wir hier zu uns nehmen. Gleich nebenan erreichen wir Little Italy – oder besser gesagt: Das was davon übrig geblieben ist… Denn wo früher italienische Paten über einen ganzen Stadtteil regierten, ist heute noch mehr oder weniger eine Strasse mit italienischen Restaurants geblieben (die den Charme von Rüdesheim an der Weinstrasse versprüht). Den Rest “ihres Viertels” haben die Italiener an die Chinesen verloren. Das lassen wir hier mal unkommentiert stehen…

Wir laufen noch eine Weile über den Broadway, ehe wir uns in die Bahn setzen und es gut sein lassen für den ersten Tag.

To be continued (aber keine Bange: Nicht jeder Tag wird so ausführlich abgehandelt…)

manhattanbridge

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Published Mai 23rd, 2012

Wiederholungstäter: Santorin 2012 II.

Um es vorwegzunehmen: Nein, uns ist nicht ein einziger Grieche begegnet, der ein Problem mit unserer Nationalität gehabt hätte. Den meisten ist sehr wohl bewusst, dass sie ihre missliche Lage weit mehr ihren eigenen Politikern zu verdanken haben als den deutschen Vertretern. Man kann nur hoffen, dass in Athen sehr bald eine vernünftige Lösung der Problematik gefunden wird.

 

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Was den Tourismus angeht: Weit mehr als Einbussen bei deutschen Gästen fürchten die Bewohner Santorins einen Rückgang bei den eigenen Landsleuten. Diese können sich in der momentanen wirtschaftlichen Lage schlichtweg keinen Urlaub leisten. Andere Nationen bevölkern Santorin weiterhin in Scharen.

 

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 So sollte man zum Beispiel, wenn man auf dem Weg nach Thira am Kraterrand entlang fährt, und in der Kaldera ein Kreuzfahrtschiff (oder gar mehrere) sieht, stehenden Fusses umdrehen. Denn der Dampfer spuckt erfahrungsgemäss hunderte von Touristen aus, die von den armen Eseln die unzähligen Stufen zur Stadt hinaufgeschleppt werden. Dort verstopfen sie die engen Gassen und bescheren den ansässigen Geschäften, Tavernen und Handwerkern hoffentlich wenigstens einen kleinen Geldsegen.

  

Ebenfalls meiden sollte man Thira und Oia (auch wenns schwer fällt) zur Zeit des Sonnenuntergangs.

Eigentlich ist Santorin sowieso viel zu touristisch.

Eigentlich sollte man sich wohl sowieso eine ruhigere Insel suchen.

Eigentlich gibt’s ja genug davon zur Auswahl.

Aber vielleicht ist es einfach ein klein wenig wie bei Nick Hornby’s Theorie zu Fussballvereinen, und nicht Du suchst Dir Deine Insel aus, sondern umgekehrt…?!?

Published Mai 22nd, 2012

Wiederholungstäter: Santorin 2012 I.

Was soll ich sagen: Jeder hat so sein Lieblingsziel. Bei dem einen ist es vielleicht der Allgäu, beim anderen ist es Florida, und beim nächsten sind es die Kanaren. So schön es ist neue Orte zu bereisen/erforschen/erleben, so wunderbar kann es auch sein, an Orte die man mag, zurückzukehren.

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Nun ist Santorin sicherlich auch unter fotogenen Aspekten nicht das allerschlechteste Reiseziel. Es bietet sich an, immer wieder mit einer neuen Herangehensweise zu fotografieren. Diesmal musste – abgesehen von der bewährten Olympus PEN – das neue Walimex Pro 8mm/3,5  Fish-Eye herhalten.

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Die fotografierende Bevölkerung kennt die Fish-Eye Problematik: Die meisten können sich dem Reiz nicht entziehen – irgendwie. Andererseits sind die Einsatzmöglichkeiten doch eher begrenzt. Und dafür sind die meisten Objektive in dem Brennweitenbereich doch sehr teuer. Billigere Pseudo-Lösungen wie Aufsätze und ähnliches haben sich nicht wirklich bewährt. Dann sind da noch gefühlt 200 Bekannte, die sich ein Fish-Eye gekauft, es 2 Wochen ausprobiert und dann in die Ecke gelegt haben. Entsprechend lange hab ich gezögert.

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Als das Walimex dann herauskam wurde ich zusehends nervöser. Als ich dann auch noch ein sehr günstiges Angebot im Netz finden konnte, war die Sache gegessen. Und in gewisser Weise war ein Ziel beim Aufenthalt auf den Kykladen gesetzt: Ich wollte ausprobieren, wie vielfältig man so ein Ding einsetzen kann, wenn man sich erstmal ein wenig damit angefreundet hat.

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Die Kaldera war nun ein extrem freundliches Testobjekt. Die (unvorhersehbaren) Wolken spielten noch dazu extrem gut mit.

Bearbeitet wurden die Bilder lediglich mit dem iPad. Keinem Bild habe ich dabei mehr als 5 Minuten gewidmet – der Durchschnitt liegt wahrscheinlich bei 2 Minuten. Die Verzeichnungen sind in dem Zusammenhang natürlich erwünscht – also warum hätte ich sie bearbeiten sollen?! Rahmen sind und bleiben geschmacksache. Bei manchen Fotos bin ich gar kein Freund davon. Bei dieser Art gehört es für mich dazu.

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In diesem Sinne: Bis zum nächsten mal, meine GUTEN Freunde ;-) Yammas!

Published August 19th, 2011

Ignitiön live on Stage

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