Published Oktober 5th, 2010

Wiesn 2010

Das war sie also: Die Wiesn 2010 ! Zeit für ein kleines Resümee…

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Nach der Jahrhundertwiesn 2009 hatte es das diesjährige Fest schon schwer. Zugegeben. Dafür hat sie sich eigentlich recht gut geschlagen – da gibts nix. Natürlich waren die Zelte wieder voller. Natürlich waren die Wochenenden nicht mehr gemütlich. Natürlich war es wieder deutlich schwieriger für “Nicht-Reservierer”. Aber sind wir doch mal ehrlich: Schlimmer als die letzten Jahre war es nun auch nicht ! Und wollen wir wirklich Wirtschaftskrise und Terrorwarnung als Mittel zur freien Sitzplatzwahl…?

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In diesem Zusammenhang muss ich eines mal loswerden: Nörgler – bleibt doch einfach zu hause !! Wundert Ihr Euch wirklich, daß es am Wochenende voll ist ? Daß man Euch nicht am Zelteingang abholt und fragt, ob Ihr lieber am Fenster oder am Gang sitzen wollt ? Wundert Ihr Euch wirklich, daß man um 23.00 Uhr kein Taxi bekommt ? Wundert Ihr Euch ernsthaft über krasse Hotelpreise ? Das alles ist nicht neu. Das alles habt Ihr schon einmal gehört. Und ich kann das Gemecker nicht mehr hören. Niemand zwingt Euch. In Eurem Lieblingsurlaubsort zahlt Ihr auch in der Hauptsaison das Doppelte. Schonmal drüber nachgedacht, daß Wiesn auch Hauptsaison ist…??

Was ich an dieser Stelle vielleicht auch kurz klarstellen sollte: Nein, ich war NICHT jeden Tag auf der Wiesn. Ich war – nun ja – ein paar mal dort…

Und all den Wiesnzweiflern sei noch mit auf den Weg gegeben: Hey, was ist denn dabei mit seinen Freunden ein Fest zu feiern ? Dabei neue Leute zu treffen. Tolle Begegnungen zu machen (Die ältere Dame zur Mittagswiesn, die mir von Ihrer Zeit als Wiesnbedienung vor 30 Jahren erzählte – mit leuchtenden Augen – war der Wahnsinn…). Wieso seht Ihr immer nur das negative Image. Es mag vielleicht platt klingen, aber ist die Wiesn nicht letztlich auch nur ein Spiegel der Gesellschaft…??

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In diesem Sinne: Wir sehn uns 2011, oder ?!

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Published September 17th, 2010

Toskana

Auf unserem jährlichen “Pre-Wiesn-Ausflug” hat es uns heuer wieder in die Toskana verschlagen.

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Die Fahrt dorthin führte uns unweigerlich an Zibello vorüber (naja, nicht ganz unweigerlich, aber man kann es so einrichten daß es so ausschaut…).

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Zibello kennt eigentlich keine – ähm – kennt kein Mensch, aber wenn man einmal dort gewesen ist, und die Chance hatte von dem vorzüglichen Culatello vor Ort zu probieren, dann ist die Versuchung schon groß einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen.

Der Transfer von Zibello nach Lucca verlief leider nicht ganz wie geplant. Ich hätte vermutet, daß auch dem gemeinen italienischen Tankwart der Unterschied zwischen bleifreiem Benzin und Diesel bekannt sein sollte…. Wie voreilig optimistisch von mir…

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In Lucca angekommen, freuten wir uns erstmal auf unsere Fabbbrica di San Martino. Giovanna gab uns dann mit dem Schlüssel auch gleich 2 Flaschen vom vorzüglichen, selbstgekelterten Roten mit auf den Weg. Ob man uns angesehen hat, daß wir den vertragen können… ?!

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Unser lieber Gastgeber Guiseppe, seines Zeichens Weinfachmann per Definition, hatte getreu dem Motto “man muß ja auch mal über den Tellerrand hinausschauen” ein recht großes Interesse an deutschem Bier bekundet – insbesondere auch an Wiesnbier. Was lag da näher, als ihm eine kleine Kollektion mitzubringen… (PS: Hier bestätigte sich übrigens daß Guiseppe ein absoluter Fachmann mit einer feinen Zunge sein muß, weil er –ohne jeglichen Einfluß von außen- das Augustiner Helle zu seinem Liebling erkoren hat…

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Lucca gehörte im 13. und 14. Jahrhundert zu den einflußreichsten europäischen Städten. Man kann guten Gewissens behaupten, daß es ein wenig davon eingebüßt hat. Dennoch ist es auf jeden Fall immer wieder eine Reise wert.

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Nach 5 Tagen ging es dann weiter ins “Elsatal” Unterkunft war diesmal wieder ein Agritourismo nämlich: LETORRI

Von hier aus ist es nicht weit nach Florenz (das wir diesmal jedoch ausgelassen haben) und  nach Siena. Natürlich is Siena von Touristen überlaufen. Und natürlich kann man über den Palio geteilter Meinung sein. Aber es hat definitiv seinen Charme…

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Und ganz unter uns: Ich würde mir diesen Palio schon mal anschauen… Ich glaube, wenn die richtige Contrade gewinnt, das ist so ein wenig wie wenn Schalke 04 zweistellig Lüdenscheid vom Platz haut… Das hat schon was…

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Außerdem besuchten wir in Panzano den vielleicht berühmtesten Metzger der Toskana:

Dario Cecchini

Der gute Herr ist eine Legende. Zum einen weil er für vorzügliche Fleischwaren bekannt ist (nicht zuletzt das legendäre Bistecca alla Florentina) dann hat er sich auch einen durchaus guten Namen als Koch gemacht, außderdem hat er zu Beginn der BSE Problematik das Italienische Fleisch medienwirksam zu Grabe getragen – und 5 Jahre später ebenso aufwendig wieder auferstehen lassen, und nicht zuletzt spielt er eine nicht unwesentliche Rolle in Bill Buffords Bestseller HEAT

Einen kurzen Abstecher machten wir auch nach San Chi Mi (auch unter San Gimignano bekannt, aber die Mehrzahl der Besucher dürfte sich unter ersterem etwas vorstellen können…). Wir hatten ja schon nicht viel Zeit eingeplant, weil wir große Befürchtungen ob der Touristenmassen (nicht nur aus Asien) hatten. Diese Erwartungen wurden leider noch übertroffen. Deshalb reichte die Zeit (=Geduld, =Nerven) nicht einmal um selbst vernünftige Fotos zu machen (man hätte vor lauter “Besuchern” eh nichts vom Gemäuer gesehen…) und wir kratzten ASAP die Kurve…

Statt dessen haben wir es uns lieber noch ein wenig am Pool gemütlich gemacht. Schließlich warteten zu hause ebenfalls wieder große Taten auf uns.

In diesem Sinne: Ciao tutti

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Published Dezember 22nd, 2009

Kids – Father – Wall

Photoshooting mit Familie H. aus M. an der I.

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Unter erschwerten Bedingungen in einem verließaehnlichen Kellerraum…

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Zugegeben: Mit einer coolen Mauer ;-)

Hat Spaß gemacht mit Euch.  Gerne wieder !!

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Published Dezember 9th, 2009

Bechermünchen

Für meine Architektur “Hausaufgabe” habe ich versucht, München einmal von einer anderen Seite zu zeigen: Nämlich im Becher -Style.

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Einerseits finde ich die Fotografie der Bechers faszinierend. Gleichzeitig hat es mich gereizt, gerade eine Stadt wie München einmal derart anders abzubilden. Sicherlich werde ich dafür keinen Tourismuspreis bekommen, aber vielleicht werden die Zuwanderer etwas weniger und machen somit die Mieten bezahlbar…Ich glaube alleine unter dem Gesichtspunkt sollte ich die Serie fortsetzen…

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Im ersten Teil der Serie kümmern wir uns um die Stadtteile Thalkirchen, Solln und Bogenhausen.

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Published September 10th, 2009

Deutschland vor der Wahl

“Deutschland vor der Wahl” – das Thema für die Abschlußprüfung

der Zweitsemester. Gefragt ist eine Serie von 3 Bildern für ein Magazin.

Was ist da zu tun?! Was passiert in Deutschland vor der Wahl?

Passiert überhaupt etwas – außer daß sämtliche Kreuzungen zuplakatiert werden?

Grinsende Politikervisagen an jeder Ecke, die viel versprechen und dann doch wenig halten?!

Wie politikverdrossen ist Deutschland? Wird die Wahlbeteiligung entsprechend sein?

Was ist mit Protestwählern?

Oder werden einige ihren Stimmzettel anderweitig nutzen??

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Welche Nutzung letztendlich sinnvoller ist, das muss doch jeder für sich selbst entscheiden…

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