Mai 7th, 2011

Manchester Report – Day One

Departing: München(MUC – Franz Josef Strauss 2)  Tue, 03 May 2011, 0635 hrs

Arriving: Manchester(MAN – Manch. Ringw. Intl) Tue, 03 May 2011, 0750 hrs

Flight:  SQ328 (B777-300ER) Economy Class

Nur damit man eine Vorstellung hat, wann wir aufstehen müssen…

Aber was tut man nicht alles. Auf jeden Fall müssen wir FRÜH aufstehen. RICHTIG FRUEH…

In Manchester angekommen beschliessen wir, die Fahrt in die City mit dem berühmten Stagecoach 43 anzutreten. Stagecoach heisst der Kamerad, weil er halt 2 Etagen (Stages) hat. Und die Nummer 43 hat er – Gerüchten zufolge – weil er geschlagene 43 Minuten für die paar Kilometer in die City braucht. Das liegt natürlich daran, daß er nicht nur an jedem Grashalm hält, sondern zusätzlich auch noch an jedem Pub.

Dennoch bekommt man so einen prima ersten Eindruck.Besonders wenn man doch recht früh am Flughafen ist (hatte ich schon erwähnt wann wir aufstehen mussten…?!) und sich so mit niemandem um die erste Reihe im Obergeschoss prügeln muss.

Der Eindruck wird noch besser, wenn man erstmal die sogenannte “Curry Mile” passiert: Eine Art provinzieller Kopie der Londoner Brick Lane – aber hey – wer wird denn meckern bei gefühlten 100 “Curryhouses” in einer Strasse ?!

Ansonsten bestätigt sich auch auf den ersten Blick bereits wieder dieses kleine, immer wiederkehrende Klischee:

Ladies and Gents, do You by any chance have one single mirror on Your funny island ?!

Lernt Ihr eigentlich in der Schule schon, Eure unvorteilhaftesten Koerperteile “angemessen” durch Eure Kleidung zu betonen…??

Lehrt Euch Eure Mutter, die Kleider mindestens eine Nummer zu klein zu kaufen ?!

Whatever.

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Der Bus hält gleich 100m vor unserem Hotel. Was will man mehr.

Einchecken – Tasche abladen – los geht’s !!

Nicht weit vom Hotel ist das sogenannte “Northern Quarter”. Hat sich vielversprechend angehoert, ist aber wohl noch ein paar Stunden zu frueh: Das Viertel erwacht gerade erst !! Komische Menschen – also wir sind ja schon seit zig Stunden auf den Beinen. Aber gut, das koennte natuerlich auch daran liegen…Ihr wisst schon….

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Zwischen unzaehligen Plattenlaeden (schmacht…) und lustigen Boutiquen (ich haette dieses Shirt mit dem Logo der Bayerischen Versicherungskammer kaufen sollen…) liegt ziemlich versteckt “Afflecks”.

Ein altes Haus, in dem sich jede Menge abenteuerliche Menschen niedergelassen haben, um ihre noch abenteuerlicheren Waren an den Mann zu bringen. Quasi ein alternatives Einkaufszentrum.

Hier gibt’s erstmal einen wunderbaren Milchkaffee (ja, man kann mittlerweile in England auch guten Gewissens manchmal Kaffee trinken ohne dass es einem den Magen umdreht…).

Zum ersten Mal begegnen wir hier auch wunderbaren “Halb-Acht-Hosen” und Bandshirts, die uns waehrend unseres ganzen Aufenthalts begleiten werden.

Wir streunen ein wenig durch die Stadt und stehen ploetzlich vor diesem grossartigen Schaufenster:

Naehmaschinen

Riesig gross und vollgestellt mit uralten  DEUTSCHEN Naehmaschinen. Hat was…

Mittags treffen wir “Philip” zwecks Ticketübergabe.

Philip zeigt uns auf einem Plan unsere Plaetze im Old Trafford (wow, doch dazu spaeter mehr…) und macht uns klar, dass wir BLOSS NICHT in Schalke Trikot, Muetze, Schal, sonstwas ins Stadion gehen sollen….und traegt dabei ein LIVERPOOL SHIRT…OK…

Zeit fuer einen kleinen Snack. Wir stellen fest, dass wir gerade vor WAGAMAMA stehen, verschieben das erste Curry auf spaeter, und futtern leckere Nudeln mit Gingerbier zu Apfelshampoo-Aroma.

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Zurueck geht’s vorbei an lustigen Boutiqen mit Halb-Acht-Hosen und Musikshirts.

Ab wann ist man eigentlich zu alt fuer Halb-Acht-Hosen…?? Man koennte ja mal eine anprobieren…

Zurueck ins Hotel: Kurz frischmachen, umziehen und los Richtung Konzert. Glasvegas warten.

Ein schoener Fussmarsch durchs Univiertel ist genau die richtige Eingewoehnung fuer meine neue Hose (jaja, ich konnte nicht widerstehen…und ist man nicht letztlich so alt, wie man sich fuehlt…?).

Wir sind viel zu frueh vor Ort und setzen uns vor der Academy auf ein paar Stufen in die Sonne und schaun uns die Menschen an. Wer haette das gedacht: Im Studium scheint man den Menschen beizubringen, dass man seine Klamotten SEHR WOHL in der RICHTIGEN Groesse kaufen kann…

Als die Sonne langsam verschwindet, bleibt noch immer genuegend Zeit fuer ein frisches “Pint of Guinness” im Pub nebenan,….. Ach wat is dat schoen…

Zurueck in der Academy ist unsere “Kontaktperson” zur Ticketuebergabe (ja, auch DIESE Tickets bekommen wir erst vor Ort) aufgetaucht und gibt uns richtige Tickets (!!). Ich meine: So Tickets wie man sie frueher auch bei uns mal hatte. Bevor jede Vorverkaufsstelle zu einem Eventim-Drucker mit Kassierer umfunktioniert wurde. Toll !!

Drinnen geht das Abenteuer dann weiter. Wir erleben einen Rueckschlag. Der Kleidung nach zu urteilen haben viele Menschen hier wohl eher NICHT studiert… Die Location selbst erinnert mich BRUTAL an die guten, alten Elserhallen (schmacht…), Super !! Der Support ist lustig (die Musiker sind verdammt gut, die Saengerin eher gewoehnungsbeduerftig, das Liedgut als solches ebenfalls…).

Da die Halle noch recht leer ist, bewegen wir uns weit nach vorne in die dritte Reihe. Der Plan ist, dort den Anfang der Glasvegas Show anzuschauen, um sich dann gegebenenfalls weiter nach hinten in ruhigere Gefilde zu bewegen. Die Show beginnt und die Stimmung ist grossartig. Die Leute singen jeden Song komplett mit (besonders vom ersten Album).

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Aber irgendwas laeuft falsch. Wir stehen noch immer in der dritten Reihe, und kein Mensch um uns herum draengelt oder schubst oder schiebt oder was weiss ich… Wir erleben eine voellig andere Konzertkultur (die ich so bislang auch aus England nicht kannte), und die sich auch am Bierstand fortsetzt. Eine junge Dame neben mir wird “versehentlich” vor mir bedient, obwohl ich schon laenger dastehe. Sowohl sie als auch der Barmann entschuldigen sich ernsthaft bei mir dafuer.

“Standing in Cue” hat drueben einfach eine voellig andere Qualitaet.

Da koennten wir (Deutschen) alle (!!) mal ein Praktikum machen!!

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Das Konzert ist grossartig und bleibt EXTREM ENTSPANNT. Auch die Musiker von Glasvegas haben auf der Buehne sichtlich viel Spass. Leider bemuehen Sie sich (verstaendlich!) im Gegensatz zu den Konzerten in Deutschland nicht um ein gepflegtes Englisch. Und von ihrem – mit Verlaub – schottischen Kauderwelsch versteht man nun wirklich kein Wort …

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Nach dem Konzert gibt’s ordnungsgemaess ein Shirt vom fliegenden Haendler, ein Black Cab zurueck Richtung Hotel, und einen Boxenstopp beim Inder gegenueber:

Koennte ein grossartiger Tag auf der Insel einen besseren Abschluss finden als bei Vindaloo und Cobra ?!

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April 25th, 2011

Rock ‘n’ Roll is Black ‘n’ White

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Am Karfreitag – Anno 2011 – begaben sich im mittelfränkischen Schwanstetten (dort wo bekanntlich der Rock ‘n’ Roll zu hause ist) große Dinge:

Wir durften Zeuge werden bei den Vorbereitungen zur diesjährigen Festivalsaison von IGNITIÖN. In diesem Sinne: Let there be Rock…

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Januar 6th, 2011

Alben des Jahres 2010

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Arcade Fire: The Suburbs

Arcade Fire untermauern mit The Suburbs ihre Stellung als eine der wichtigsten und aufregendsten Bands des neuen Millenniums. Im Vorfeld zum Entstehen ihres dritten Album reiste das songschreibende Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne in die Suburbs von Huston in Texas, wo der Arcade-Fire-Sänger mit seinem Bruder und Bassisten William in The Woodlands aufwuchs. Die amerikanischen Vororte gelten als Sinnbild der (Spieß-) Bürgerlichkeit, dem gesellschaftskonformen und komfortablen Leben im abgesicherten Modus, der Langeweile, einer weitgehend problemfreien und unschuldigen Kindheit, die Angst sie zu verlieren. Das nun erwachsene Paar blickt also mit Abstand auf die Jugend zurück, zumal auch Régine – die Tochter haitianischer Auswanderer – in einem Vorort von Montreal aufwuchs. Die Verarbeitung der Vergangenheit, der Blick auf die teilweise massive Veränderung vertrauter Bilder führt die siebenköpfigen Arcade Fire auch musikalisch zurück.. (mehr)

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Vampire Weekend: Contra

Weltmusik, Ivy-League, Pullunder – Mann sind die uncool! Oder eben nicht.
Mit ihrem Zweitwerk “Contra” setzen Vampire Weekend die Redefinition des breitenwirksamen Rockfaktors von eigentlich megaödem Kultur-Schnick Schnack fort, ohne vom eingeschlagenen Weg abzuweichen.
Die Popkultur-Fundstücke, derer sich Vampire Weekend bedienen, um den eigenen Sound zusammen zu schustern sind sicher nicht aus der Rock’n'Roll Hall Of Fame ausgeliehen. Bevor die Band aus New York vor etwas über einem Jahr ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichte, fandet ihr doch alle Paul Simon so was von doof, oder? Die Musiklehrer-Ikone mit dem Hang zum Kulturimperialismus war in Styler-Kreisen ein ähnlich rotes Tuch wie Roland Kaiser und der Konsum seiner Platten wurde – wenn überhaupt – als Beispiel für die eigene Fähigkeit zur Ironie angeführt. Call Me Al, Baby. (mehr)

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Grinderman: Grinderman 2

Wer das Glück hatte, Birthday Party oder die frühen Bad Seeds live zu erleben, wird sich definitiv daran erinnern, welche Aggressivität, Energie und Bedrohlichkeit vom jungen Nick Cave ausging. Im Laufe seiner Karriere ging dem in Brighton lebenden Australier einiges davon verloren, vielleicht auch, weil die Drogen verschwunden waren und das Leben geordnete Bahnen nahm. Zuletzt klangen viele Nick-Cave-Alben recht routiniert aber wenig inspiriert, nur in seinen Drehbüchern (The Proposition) und Romanen (The Death Of Bunny Munro lauerte überall das Böse. Mit Grinderman kehrte Nick Cave unter Mithilfe der drei gleichberechtigten Mitglieder Warren Ellis, Martin Casey und Jim Sclavunos von den Bad Seeds zu seinen Anfängen zurück. Der ganz große Überraschungseffekt geht auf Grinderman 2 nach dem selbstbetitelten Debüt fast zwangsläufig verloren gegangen, denn wer hätte 2007 mit so einem Keulenschlag gerechnet? Trotzdem handelt es sich beim Nachfolger um eine überdurchschnittliche, tief im Blues getränkte Rockplatte. (mehr)

Auf den Plätzen (alphab.):

  

 

Übriggebliebende Highlights aus dem Vorjahr:

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Bombay Bicycle Club: I had the Blues,but I shook them loose

Es spricht einiges dafür, dass die Indiepop-Band Bombay Bicyle Club demnächst noch richtig groß raus kommen könnte. Ihr Debütalbum zeigt auf jeden Fall, welches Potenzial in ihnen steckt.
In ihrer kurzen Bandgeschichte haben Sänger Jack Steadman und seine drei Jugendfreunde schon Einiges erreicht. 2006 konnten sie den “Road To V”-Wettbewerb für sich entscheiden und sich damit einen Auftritt beim englischen V Festival sichern. Eine weitere Auszeichnung war, dass sie Jim Abbiss überzeugen konnten, ihre Platte zu produzieren. Immerhin hat der Studioveteran schon unter anderem den Arctic Monkeys, Kasabian und Adele zum Durchbruch verholfen.
Trotzdem ist das instrumentale Intro “Emergency Contraception Blues” erst einmal eher unspektakulär. Dafür rockt “Evening/Morning” ordentlich, um den jugendlichen Liebesschwur nach dem Aufwachen zu untermalen: “I am ready to owe you anything.”

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Mumford & Sons: Sigh no More

Was haben Shakespeare und Folk-Rock gemeinsam? Die Antwort liefern vier britische Mittzwanziger mit einem 60er lastigen Debütalbum.
Mumford And Sons sind zwar ein britisches Quartett, klingen aber vielmehr wie ein Bündel 40-jährige Holzfäller aus dem Süden der USA. Eine Familienbande, die sich in der Mittagssonne fernab der Zivilisation an einer rustikalen Holzhütte die Sonne auf den Bauch scheinen lässt und mit Grashalm im Mund Banjo, Akustikgitarre und Kontrabass zupft. Wobei der nach Familie klingende Name trügt: Blutsverwandt sind die Briten nicht, sie vereint vielmehr die Liebe zu Sechziger-Folk gepaart mit Bluegrass und Country. (mehr)

  empire

Empire of the Sun: Walking on a Dream

Nicht erst seit man es in einschlägigen Werbespots hört…

Der australische Querkopf Luke Steele packt mehr Soul in einen Song als manch R’n'B-Act auf eine ganze Platte. Empire Of The Sun heißt sein neues Bandprojekt und liefert den eindrucksvollen Beweis.

Schon immer kreierte er Musik für denkende Menschen, die sich hinter ihren Gefühlen nicht verstecken. Nur schien der Zeitpunkt für Luke Steele und seine ehemalige Band The Sleepy Jacksons mehr als schlecht gewählt: Zu viel passierte 2006 im alternativen Rock-Bereich, so das ihnen niemand die nötige Aufmerksamkeit schenkte. Mit Empire Of The Sun wird es anders laufen.

Vor zwei Jahren zusammen mit dem hierzulande unbekannten Musiker Nick Littlemore als Kunstprojekt gegründet, sorgten schon die ersten Singles für Aufsehen: Der NME verpasste dem Duo das Prädikat “One of the best Newcomer 2009″ – und wer dem Debütalbum “Walking On A Dream” nur ein paar Minuten lauscht, wird merken, dass dies durchaus berechtigt ist. (mehr)

 

Konzerte des Jahres:

Frühling:  Bombay Bicycle Club im 59:1 (schönstes Clubkonzert)

Sommer:  U2 im Olympiastadion zu München (bestes Musikspektakel)

Herbst:  Arcade Fire im Zenith (wohl unterm Strich die Nummer 1)

Winter:  Sportfreunde Stiller im Zirkus Krone (perfekter Jahresabschluß)

November 13th, 2010

B.R.D. The End

Das wars also. 4 Wochen Reha sind (schon) vorbei. Irre schnell gegangen.
Und nun ist natürlich Zeit für einen kleinen Blick zurück.
Das kann ich Euch leider nicht ersparen.
Das macht man so zum Abschluss.

Was also nehme ich mit aus Downtown Reichenhall…?!
Und was lasse ich in der Anstalt zurück…?!

Zurück bleiben definitiv:

Sigi
hektoliterweise Schweiß
8% Körpergewicht
Schleicher, Gregory und Manni
5 cm Haupthaar
‘Kate Moss’
7% Körperfett
ein guter Eindruck
die Kurschatten
30% Blutfett
das Profil meiner Laufschuhe

Mitgenommen werden/wird:

massenhaft Sole in den Bronchien
ein Peak-Flow-Meter
eine neue Atemtechnik
ein Haufen Wissen über die Sache
Erinnerungen an unglaubliche Erlebnisse in der Parallelwelt
die Lippenbremse
ein cooles T-Shirt von guten Freunden
eine andere Lauftechnik
Schwärmerei vom Salzaufguss in den Rupertusthermen

Bleibt ganz zum Schluss nur noch ein Dankeschön.

Ein Dankeschön an all die Menschen, die mich so fantastisch betreut haben.
Und auch wenn alle großen Dank verdient haben, so muß ich doch auch hier wieder einen hervorheben: The Godfather of Asthmasport !

Ein Dankeschön an an meine treue Leserschar – auch für das tolle Feedback.

Ein Dankeschön an alle Anwesenden, die mir so eine tolle Zeit am Tag meiner Rückkehr beschert haben.

Vielen Dank für alles !
Und bis bald !!

November 11th, 2010

B.R.D. The Last Run

Genau genommen wars eigentlich der zweitletzte.
Aber wie klingt denn das…?!?

Denn heute gibts mal einen etwas anderen Tagebucheintrag.

Als ich in Reichenhall angekommen bin konnte ich 20 Minuten laufen.
Dann wars das, weil ich voll und ganz mit meinem Hustenanfall beschäftigt war.

Aufgrund optimaler Bedingungen hier (keine(!) Hausstaubmilben), optimaler Behandlungsmöglichkeiten (Sole rulez), fantastischer Ärzte und unglaublicher Therapeuten (Oliver Göhl – The Godfather of Asthmasport), konnte ich hier Sport machen wie seit langer Zeit nicht mehr. Also wollte ich für mich persönlich zum Abschluss einen kleinen Härtetest machen. Grenzen ausloten. Deshalb bin ich gepflegte 2 Stunden durch die Bergwelt von Berchtesgaden gelaufen.

In diesen 2 Stunden habe ich alle 10 Minuten ein Foto gemacht (Canon S90: so leicht, daß sie nicht beim Laufen stört – fokussiert schön schnell, so daß ich nicht stehenbleiben musste,…). Wo ich gerade war. Aus der Hüfte heraus.
Mit den Bilder will ich keinen Preis gewinnen. Es geht mir nur darum, mein persönliches Erfolgserlebnis auf diese Art und Weise zu dokumentieren.

Naja, und irgendwie passt es halt auch ins Diary, oder ?!