Archive for Juni, 2013


Published Juni 3rd, 2013

Santorini 2013

Santorin

Santorin
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Was soll ich sagen… Santorin… da es uns nun einmal immer wieder hinzieht, muss ich auch immer wieder Bilder machen und Blogs schreiben. Es wird halt auch nie wirklich langweilig. Es gibt immer wieder neue Sachen zu entdecken. Man glaubt es kaum. Irgendwie gibt’s doch bei jedem Besuch Neuigkeiten und andere Sichtweisen. Aber fangen wir doch erst einmal mit den Klassikern an.

Definitiv eine neue Entdeckung in diesem Jahr war das Wetter. Nachdem wir bei unserem letzten Besuch zum ersten mal Wolken zu Gesicht bekommen hatten, so durften wir diesmal sogar noch eine echte Steigerung erleben: Sturm, Regen und echte Wellen. Sagenhaft. Die ägäische Badewanne war teilweise so aufgewühlt, dass sich niemand mehr ins Wasser getraut hat. Unfassbar.

Santorin

Santorin
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Bei meiner diesjährigen fotografischen “Aufgabe” hatte das stürmische Wetter seine Vor- und Nachteile. Ich hatte mir vorgenommen, mal wieder etwas mehr mit Graufiltern zu experimentieren. Da kam mir das aufgepeitschte Meer eigentlich gerade recht. Andererseits war der Sturm doch eher ein störendes Element, da bei Belichtungszeiten von bis zu einer Minute die heftigen Böen auch mit dem Stativ verwacklungsfreie Aufnahmen fast unmöglich machten.

Santorin

Santorin
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Es blieb die Erkenntnis, dass ich bei einigen Fotos den ND-Filter doch lieber gleich wieder abgeschraubt habe. Allerdings auch die, dass man öfter mal wieder darauf zurückgreifen sollte, weil in manchen Fällen die Ergebnisse definitiv lohnend sind.

 

Eines meiner Lieblingsmotive: Die Fischer von Vlychida

 

Wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine vom Aussterben bedrohte Zunft. Da die Ägäis seit Jahren (oder besser Jahrzehnten) extrem leergefischt ist, lohnt sich die Fischerei mittlerweile nur noch für die wenigsten Fischer.  Deutlich lohnenswerter sind diesbezüglich die Abwrackprämien für Fischerboote. Die EU zahlt nämlich für jedes zerstörte (!) Boot rund 100 000 Euro. Damit soll die griechische Fischerflotte verkleinert und damit der Überfischung entgegengewirkt werden. Das Geld soll den Fischern die Chance auf einen Neuanfang gewähren.

Wie so Vieles in der EU ist auch das eine nette Theorie. In der Praxis schaut es wohl eher so aus, dass die Fischer mit dem Geld gleich wieder in ein neues (besseres) Boot investieren. Man hört auch von Fällen, wo in gewissen Familien verdächtig viele Fischerboote zum Abwracken gebracht wurden. So oder so ist die ganze Aktion schlecht durchdachter Aktionismus. Die wirklich Schuldigen an der Überfischung sind nämlich viel weniger die kleinen Fischer, als die sogenannten “schwimmenden Fischfabriken”.

The Best of the Rest.

Und nicht zu vergessen:  Der Tankstellen- und der Strandhund.

In diesem Sinne: Sto Kalo! Ta Léme!