Archive for Mai, 2012


Published Mai 23rd, 2012

Wiederholungstäter: Santorin 2012 II.

Um es vorwegzunehmen: Nein, uns ist nicht ein einziger Grieche begegnet, der ein Problem mit unserer Nationalität gehabt hätte. Den meisten ist sehr wohl bewusst, dass sie ihre missliche Lage weit mehr ihren eigenen Politikern zu verdanken haben als den deutschen Vertretern. Man kann nur hoffen, dass in Athen sehr bald eine vernünftige Lösung der Problematik gefunden wird.

 

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Was den Tourismus angeht: Weit mehr als Einbussen bei deutschen Gästen fürchten die Bewohner Santorins einen Rückgang bei den eigenen Landsleuten. Diese können sich in der momentanen wirtschaftlichen Lage schlichtweg keinen Urlaub leisten. Andere Nationen bevölkern Santorin weiterhin in Scharen.

 

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 So sollte man zum Beispiel, wenn man auf dem Weg nach Thira am Kraterrand entlang fährt, und in der Kaldera ein Kreuzfahrtschiff (oder gar mehrere) sieht, stehenden Fusses umdrehen. Denn der Dampfer spuckt erfahrungsgemäss hunderte von Touristen aus, die von den armen Eseln die unzähligen Stufen zur Stadt hinaufgeschleppt werden. Dort verstopfen sie die engen Gassen und bescheren den ansässigen Geschäften, Tavernen und Handwerkern hoffentlich wenigstens einen kleinen Geldsegen.

  

Ebenfalls meiden sollte man Thira und Oia (auch wenns schwer fällt) zur Zeit des Sonnenuntergangs.

Eigentlich ist Santorin sowieso viel zu touristisch.

Eigentlich sollte man sich wohl sowieso eine ruhigere Insel suchen.

Eigentlich gibt’s ja genug davon zur Auswahl.

Aber vielleicht ist es einfach ein klein wenig wie bei Nick Hornby’s Theorie zu Fussballvereinen, und nicht Du suchst Dir Deine Insel aus, sondern umgekehrt…?!?

Published Mai 22nd, 2012

Wiederholungstäter: Santorin 2012 I.

Was soll ich sagen: Jeder hat so sein Lieblingsziel. Bei dem einen ist es vielleicht der Allgäu, beim anderen ist es Florida, und beim nächsten sind es die Kanaren. So schön es ist neue Orte zu bereisen/erforschen/erleben, so wunderbar kann es auch sein, an Orte die man mag, zurückzukehren.

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Nun ist Santorin sicherlich auch unter fotogenen Aspekten nicht das allerschlechteste Reiseziel. Es bietet sich an, immer wieder mit einer neuen Herangehensweise zu fotografieren. Diesmal musste – abgesehen von der bewährten Olympus PEN – das neue Walimex Pro 8mm/3,5  Fish-Eye herhalten.

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Die fotografierende Bevölkerung kennt die Fish-Eye Problematik: Die meisten können sich dem Reiz nicht entziehen – irgendwie. Andererseits sind die Einsatzmöglichkeiten doch eher begrenzt. Und dafür sind die meisten Objektive in dem Brennweitenbereich doch sehr teuer. Billigere Pseudo-Lösungen wie Aufsätze und ähnliches haben sich nicht wirklich bewährt. Dann sind da noch gefühlt 200 Bekannte, die sich ein Fish-Eye gekauft, es 2 Wochen ausprobiert und dann in die Ecke gelegt haben. Entsprechend lange hab ich gezögert.

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Als das Walimex dann herauskam wurde ich zusehends nervöser. Als ich dann auch noch ein sehr günstiges Angebot im Netz finden konnte, war die Sache gegessen. Und in gewisser Weise war ein Ziel beim Aufenthalt auf den Kykladen gesetzt: Ich wollte ausprobieren, wie vielfältig man so ein Ding einsetzen kann, wenn man sich erstmal ein wenig damit angefreundet hat.

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Die Kaldera war nun ein extrem freundliches Testobjekt. Die (unvorhersehbaren) Wolken spielten noch dazu extrem gut mit.

Bearbeitet wurden die Bilder lediglich mit dem iPad. Keinem Bild habe ich dabei mehr als 5 Minuten gewidmet – der Durchschnitt liegt wahrscheinlich bei 2 Minuten. Die Verzeichnungen sind in dem Zusammenhang natürlich erwünscht – also warum hätte ich sie bearbeiten sollen?! Rahmen sind und bleiben geschmacksache. Bei manchen Fotos bin ich gar kein Freund davon. Bei dieser Art gehört es für mich dazu.

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In diesem Sinne: Bis zum nächsten mal, meine GUTEN Freunde ;-) Yammas!