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Published März 30th, 2009

Erziehung

Nachdem der erste Schreck über die Themenwahl für die Prüfung (Erziehung, Broschüre, Ministerium,…..) verdaut ist mache ich mich auf die Motivsuche.

Das gestaltet sich noch schwieriger als eh schon befürchtet.

Auf der einen Seite soll es nicht unbedingt die Mutter mit dem erhobenen Zeigefinger werden,

zum anderen hält sich die Zahl der fotowilligen Familien im näheren Umfeld sehr in Grenzen.

Die wenigen zur Auswahl stehenden wohnen recht weit weg oder sind krank. Toll !!

Auch das Wetter ist nicht gerade hilfreich, so daß jegliche Spontanshootings auf

Spielplätzen oder ähnlichen Locations leider ins Wasser fallen.

Nachdem die Pläne A – C aus diesen und anderen Gründen gestrichen sind

kommt Plan D zum Einsatz: Wenn das mit den Models aus Fleisch und Blut

nicht sein soll, dann müssen eben welche aus Kunststoff her.

Die Idee gewinnt an Profil. Je mehr ich drüber nachdenke, umso besser gefällt sie mir.

Außerdem: “Think different…” hat sich bewährt…

Erziehung 

 An erster Stelle der Umsetzung steht die Beschaffung der “Models”.

Denn man soll es nicht für möglich halten, aber mein Playmobilvorrat ist eher übersichtlich.

Es stellt sich heraus, daß die meisten Eltern gar nicht wissen, was ihre Kinder so im Schrank haben.

Nach einer ausgiebigen Suche (und wieder ein paar Tage verstrichen) liegt das gesuchte Material

endlich vor. Herzlichen Dank an dieser Stelle an meine geliebte Gattin für ihre tatkräftige Unterstützung, an Chiara Kaiser für die Bereitstellung ihrer Figuren und an die Firma Playmobil für die

unglaublich zügige Lieferung des fehlenden Klassenzimmers.

Erziehung 

Von den Posen der einzelnen Fotos habe ich mittlerweile schon recht konkrete Vorstellungen.

Als schwieriger erweist sich die Gestaltung des Klassenzimmers. Nach einigen Versuchen

und Probeshootings wird ein altes Schneidebrett als abgewetzter Zimmerboden eingesetzt.

Die Wände bestehen aus dicken Zeichenpapier, das ein wenig mit Bleistiftminen bearbeitet

wird um einen etwas autentischeren Look zu bekommen.

 

Ausgeleuchtet wird die Szenerie mit 2 Systemblitzen (einer auf der Kamera – direkt, und einer

von links oben mit Bounce), so daß eine recht gleichmäßige Ausleuchtung ohne zu harte

Schatten zustande kommt, ein paar “realistische” Schatten aber erhalten bleiben.

 

Die Details der Aufnahmen erspare ich Euch hier.

Erziehung 

 Last but not least vielen Dank an Nico und Robert, die als Dozenten bei der Deutschen Pop einen Hammerjob machen. Und vielen Dank auch an meine “Kommilitonen” für eine tolle Zeit. Ich freue mich schon riesig aufs 2. Semester mit Euch.

Ach ja, und vielen Dank für 98 Prozent ;-)